Wann wählt man den Notruf 112?

Bei Unfällen, Bränden oder in akuten, eventuell lebensbedrohlichen Notfallsituationen wird die 112 gewählt werden – auch wenn die Situation unklar oder der Verletzungsstand nicht ersichtlich ist.

Auch bei schweren Verletzungen, evtl. mit hohem Blutverlust, bei Schockzustand oder Ohnmacht, bei plötzlichen Schmerzen in der Brust, spontanen Sprach- oder Sehstörungen sollte der Rettungsdienst unter 112 gewählt werden. Hier kann es sich um einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall handeln.

 

Wann wählt man die 110?

110 ist der Notruf der Polizei. Er sollte immer in Bedrohungssituationen oder gefährlichen Situationen betätigt werden. Auch wenn man Zeuge einer Straftat wird.

 

Wann wählt man die 116117?

Bei der Nummer 116117 handelt es sich um den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Notdienst). Er steht in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen zur Verfügung. Von dort aus werden Anrufer an die jeweiligen Bereitschaftsdienstpraxen vor Ort verwiesen.

Der Notdienst ist dann die erste Wahl, wenn es sich z.B. um Erkältungskrankheiten, grippale Infekte mit Fieber und Schmerzen, Infektionen von Hals, Nase, Ohren (HNO), Magen-Darm-Infekte mit Brechdurchfall, Migräne oder Hexenschuss handelt.